Читаем Первая Ливонская война, 1480–1481 годы. Документы полностью

Fruntliche dinste mit williger aller unnßers vormogens behegelichkeit stets zcuvor. Hochgebornne, durchlauchtigsten fürsten unnd großmechtigen, gnedigen lieben herrn. So unnd alss uns uwir großmechtigen herligkeitten gar fleisßig von den erwirdigen hem Steffanum, bisschoff zcu Troya, nach begere unßirs allirheiligsten vaters, des paweste, en in das ertzbisschoffthum zcu Riga geruelich körnen unnd die sloß unnd stete, die dem stiffte zcustehen, folgen lasßin, schreiben unnd begeren, haben wir mitsampt unnßem ersamen gebitigem entfangen, gütlichen uffgenommen unnd wol Vorständen etc. Hochgebome, gnedigen, besunderen lieben hern, engestliche not, geweldigliche verdruckunge und unhorliche beswerunge hat uns unnd unnßern orden in Lyfflant von notwerungen das styfft Rige inczunemen, zeliger herre Silvester, ertzbisschoff der heilligen kirchen Rige, lange zceit her mit velen hinderlistigen, vorterblichen anstellingen, dy er in Sweden, Dennma[r]cken, Polen, Littouwen, Sumayten und anderen enden anweyßende kegen seyne, seyne capittels sigil unnd brive, dy auch vom heilligen stule zcu Rome bostetiget waren, alß in sollicher snoder meynunge, boßhafftigen vorsaczt und gifftiger andacht vornam, unnßern vorfarn, uns und unßern orden auß Lyfflant gruntlich vortreiben und disse lande under die undeutsche nacie brengen wolde, das auch gescheen were, hetten wirs mit Gotis hulff nicht understanden und das stifft ingenommenn, wie wol er doch von unnßerm orden uffgeczogen und nicht ane cleyne muhe unnd zcum ertzbischove gemachet was, darubir das land zcu Prussen in fromde hirschafft und von unnßerm orden vi<…> gekomen ist, den mid anderen gar mercklichen schaden unnd gedranckt, wir an nymandes dan an den gedachten stifft Rige wissen zcu erholen. Großmechtigen, lieben hern, wir erkennens aller Sachen gelegenheit eigentlichen zcu screiben, vil zcu lang unnd vordrosßen zcu hörende uwern gnaden herligkeitten, den wir doch hirynne vorslosßin senden warhafftige abescriffte eynes vorb<…>, alze sich zelige herre Silvester mit den Sweden wider uns unnd unßerm orden voreniget <…> durch eyn abescrifft eyner <…>ng <…> dy die gemeynen Ro<…>engen vorsigelt [unnd] auch an unßern allerh[eiligsten] ges<…> haben, daruß uwer g[naden] etczlich maß der Sachen gestalt werden erkennen und sich beleren, wie die dinge gewant seyn und was grosßir noit und gedranck, ubirmuth, eigenwille anstellent zcu gruntlichem verterbe und undergang disser lande und unßirs Ordens, der doch in dissen enden der cristenheit eyne enthaldunge ist aller Deutzscher nacien, uns zcu innemunge des stiffts Rige gebrocht hath. Und noch tode zeligen hern Silvesters hat das achtbare capittel der vilgenumpten kirchen Rige den erwirdigen in Got vater und herenn, hern Symonem, der kirchen Revall bisschoff, den auch zelige herre Silvester bey seynem lebende zcum vicario generali im gemelten stifft Rige machete unnd <…>chete vor eynen ertzbischoff gepostuliret, so alße sich das noch rechte <…>, und das decretum der postulacion in den hoff zcu Rome mit anderen <…>gen scrifften geschicket. Solliche schriffte, alße wir bericht werden, hernn Steffano, do bisschoff zcu Troya unnd unnßirs Ordens ubersten procuratori alße eynem sunderlichen unnßirs ordens gesworen in sullicher hemuth wurden vortruwet, [ere das beste] vor den gnanten unnßiren hern von Revall bisschoff unnd der postulacien [zcu gute] an unßern allerheilligstenn vater, den powest, unnd collegio cardinalenn solde vortstellen; hath er hoben seynem eyd, hoben vorboth unnd schriffte unnßers erwirdigen homeisters die Sachen mit hinderlistigen anbrengungen, durch furderniß des hern konigis von Neapolis unnd anderer durchgetreten, die postulacie verhindert, dy doch nach eyntracht unnßirs allirgnedigsten hem, des keyßers, unnd der fürsten der Deutz sehen nacien solde billich vortgang haben, unnd mit sollicher unrichtigere vorsnellunge dy kirche mit grosßir beswerunge, alße jerlicher pension 400 ducaten, vor sich lasßin befelen. Großmechtigen, gnedigen, lieben hern, Got sey unßir geczeug, were vil bessir unnd von grosßin notin, herre Steffanus, ßo er der kirchen Rige gebrauchen solde, sie mit tusent ducaten jerli[cher] rente vorbessert hette, das man angefangene kreigsachen mit den abegesondertten Rusßin destebas der gemeynen cristenheyt zeugute <…>llenfuren unnd sie zeu gehorsam der heilligen Romisschen kirchen twingen mochte. Darane wir noch lip<…>, ßo bißheer williglich gescheen is, auch vortan nicht sparen wollen, ßo verne wir von unnßirem allirheiligsten vatir, dem paweste, des stiffts Rige hieltin unvorhindert, dye postulacie von dem achtbaren capittel, eyntrechtig gescheen, bey wirden gehaltin unnd der herre postulatus geconfirmiret werde unnd bleybe. Sullicher Sachen gestalt bitten wir mitsampt unßirn ersamen gepitigeren unnd orden in Lyfflant, uf[fs all]irdemutigeste wir sollen, können unnd mögen uwer großmech[ticheitt]erner gut<…>nediglichen ansehen u[nn]d diss<…> vor unnß[irs] Ordens noit, gedrangck und die beswerunge des stifftis Rige, durch herenn Steffanum gescheen, irkennen unnd unnßirem allirheilgsten heilligsten vater, deme paweste, und seynem collegio der cardinal ins fruntlichste scryben, ap seyne heylligkeit uff uns unnd unnßiren [orden] in Lyfflant irkeyne vorbitteringe hette, die gnediglich abestelle, unßir unschult, noit unnd gedranck vormercke unnd die postulacie nach eyntracht unnßirs allirgnedigsten hem, des keyßers, unnd der fürsten der Deutz sehen nacien mildiglichen zcugelasßin, annameth und durch [uwir günstige tuch]nisse methe beschutczet unnd im besten vortgestalt unnd nach <…> aigen uns zcugemesßen werde. Wir nicht vulbortten in <…>, wenn er umme gemelter unnd mehe anderen Sachen wollen und unnßirm orden, dem stifft Rige unnd dissen landen gancz ungefellig ist, darmethe wir sust mit unnßirn willigen dinstenn uwern groß[mech]tykeiten mögen behagen und zeu willen werdenn, seyn wir <…> noch unnßirm vormogen ubirbotig unnd williglich gemoppete. Hir vurder nemende <…> vorne almechtigen Gote und nunener seyner gebenedeiten mete teylhafftig zeu werden unnßirs ordens aplaß und gotesdinst, der bey unnßirem orden tegelich geschyt, alß wir des und alles guten gancz vertrouwen <…> fürstlichen grossmechtigen gnaden, die wir Gote almechtig zeu langen herschenden wolfartt gesunnt befelen. Geben zcu Rige аше tage Purificadonis Marie ime LXXXIten.

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Иерусалимская история
Иерусалимская история

«Иерусалимская история» Фульхерия — основной источник, повествующий о Первом крестовом походе. Автор этого сочинения, французский священник Фульхерий, входил в свиту одного из предводителей крестоносцев — Балдуина Булонского, брата Готфрида Бульонского. С первых дней Фульхерий оказался в самом центре событий: вместе с Балдуином он участвовал в экспедиции на Эдессу, стал свидетелем основания графства Эдесского — первого из государств крестоносцев. Когда Балдуин стал во главе только что образованного Иерусалимского королевства, Фульхерий, его духовник, оказался на самых вершинах власти, став участником и свидетелем событий, последовавших за Первым крестовым походом. Проницательный и тонкий мыслитель, Фульхерий подробно излагает историю становления крестоносных государств на Святой Земле вплоть до 20-х годов XII века. В «Иерусалимской истории» автору удалось в красках изобразить чувства западноевропейцев, впервые вживую столкнувшихся с ближневосточным миром, известным им ранее лишь по рассказам паломников.

Фульхерий Шартрский

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