Die lauten Stürme durch die Haine tosen (громкие порывы ветра бушуют по рощам; der Sturm – буря):
Doch lächelnd stirbt der holde Lenz dahin (но, улыбаясь, умирает милая весна; dahinsterben – медленно умирать; dahin – туда, прочь),
Sein Herzblut still verströmend, seine Rosen (тихо истекая кровью своего сердца, своими розами; das Herz – сердце; das Blut – кровь; der Strom – поток).
Warum, o Lüfte, flüstert ihr so bang?Durch alle Haine weht die Trauerkunde,Und störrisch klagt der trüben Welle Gang:Das ist des holden Frühlings Todesstunde!Der Himmel, finster und gewitterschwül,Umhüllt sich tief, dass er sein Leid verhehle,Und an des Lenzes grünem SterbepfühlWeint noch sein Kind, sein liebstes, Philomele.Wenn so der Lenz frohlocket, schmerzlich ahntDas Herz sein Paradies, das uns verloren,Und weil er uns zu laut daran gemahnt,Musst ihn der heiße Sonnenpfeil durchbohren.Der Himmel blitzt, und Donnerwolken fliehn,Die lauten Stürme durch die Haine tosen:Doch lächelnd stirbt der holde Lenz dahin,Sein Herzblut still verströmend, seine Rosen. (Небесная печаль/скорбь неба39) Am Himmelsantlitz (по лицу неба; das Antlitz) wandelt ein Gedanke (бредет/движется мысль; der Gedanke; denken – думать),
Die düstre Wolke dort (вон то мрачное облако: «мрачное облако там»; düster), so bang (так испуганно/робко), so schwer (так тяжело);
Wie auf dem Lager (как на ложе; das Lager; liegen – лежать) sich der Seelenkranke (душевнобольной; die Seele – душа; krank – больной),
Wirft sich (мечется/бросается; werfen – бросать) der Strauch im Winde (куст на ветру; der Wind) hin und her (туда-сюда = беспокойно ворочается).
Vom Himmel tönt ein schwermutmattes Grollen (с неба звучит тоскливое громыхание; grollen – громыхать /о громе/; die Schwermut – уныние, тоска, меланхолия; matt – слабый, вялый; тусклый, матовый),
Die dunkle Wimper (темная ресница; dunkel) blinzet (мигает/поблескивает) manches Mal (иногда/время от времени: «некоторый раз»),
– So blinzen Augen (так мигают/поблескивают глаза; das Auge), wenn sie weinen wollen (когда они хотят плакать) – ,
Und aus der Wimper zuckt ein schwacher Strahl (и из-под ресницы сверкает/вспыхивает слабый луч; zucken – вздрагивать, подергиваться; сверкать, вспыхивать: Blitze zucken – сверкают молнии). —
Nun (теперь/и вот) schleichen aus dem Moore (крадутся/подкрадываются с болота; das Moor – /торфяное/ болото) kühle Schauer (прохладные ознобы = пробирающий до костей холод; der Schauer = der Schauder – дрожь, озноб)
Und leise Nebel (и тихие туманы; der Nebel) übers Heideland (над лугами: «над луговой землей»; die Heide – вересковая пустошь);
Der Himmel ließ (небо пустило/отпустило; lassen), nachsinnend seiner Trauer (погруженное в свою печаль/в свое уныние; über etwas /oder + Gen./ nachsinnen – размышлять, раздумывать о чем-либо /высок./),
Die Sonne lässig fallen aus der Hand (солнце вяло небрежно упасть из руки = вяло выронило из рук солнце).